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	<title>Elitenbeton</title>
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		<title>Elitenbeton</title>
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		<title>rektoren steigen aus hochschuldialog aus</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 16:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bipolgraz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[die 21 rektoren der öffentlichen unis ziehen sich aus dem hochschuldialog zurück. begründung: sie sehen keine lösungskompetenz. der hochschuldialog wurde vom ehemaligen wissenschaftsminister johannes hahn als reaktion auf die studierendenprosteste im herbst einberufen.  zwar war die intention dahinter nur die prekäre lage ein wenig zu entschärfen- also die studierenen mittels vermeintlichen verhandlungen ruhig zu stellen-, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bipolgraz.wordpress.com&amp;blog=9897583&amp;post=107&amp;subd=bipolgraz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">die 21 rektoren der öffentlichen unis ziehen sich aus dem hochschuldialog zurück. begründung: sie sehen keine lösungskompetenz.</p>
<p style="text-align:justify;">
<p style="text-align:justify;">der hochschuldialog wurde vom ehemaligen wissenschaftsminister johannes hahn als reaktion auf die studierendenprosteste im herbst einberufen.  zwar war die intention dahinter nur die prekäre lage ein wenig zu entschärfen- also die studierenen mittels vermeintlichen verhandlungen ruhig zu stellen-, aber der schuss ging nach hinten los. die protestbewegung der österreichischen studierenden ließ sich auf das angebot des dialoges ein und arbeitet bis heute konstruktiv an lösungs- und verbesserungsvorschlägen.  die jetzige ministerin karl nimmt den hochschuldialog bzw. die studierenen nicht immer so ernst wie es angebracht wäre und zeigt dies deutlich durch sager über zugangsbeschränkungen etc.  wenn jetzt auch noch die rektoren die verhandlungen niederlegen, wird die ohnehin sicht so große bedeutung des hochschuldialoges noch einmal geschmälert. sollte sich tatsächlich, wie von der uniko verlangt, eine kleine taskforce mit mehr entschiedungskompetenz der problematik annehmen, haben wir wieder dasselbe problem wie schon seit jahrzehnet. einige wenige entscheiden über alles. genau diese politik hat uns so weit gebracht! udn jetzt, wo wir endlich auf breiter basis diskutieren und berhandeln, bedeutet das einen massiven rückschritt. je mehr gruppen eingebunden werden, desto eher können lösungen, die für alle tragbar sind, ausgearbeitet werden&#8230;</p>
<p>dazu müssten aber alle diskutierenden konstruktiv mitarbeiten.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bipolgraz.wordpress.com/107/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bipolgraz.wordpress.com/107/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bipolgraz.wordpress.com/107/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bipolgraz.wordpress.com/107/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bipolgraz.wordpress.com/107/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bipolgraz.wordpress.com/107/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bipolgraz.wordpress.com/107/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bipolgraz.wordpress.com/107/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bipolgraz.wordpress.com/107/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bipolgraz.wordpress.com/107/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bipolgraz.wordpress.com/107/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bipolgraz.wordpress.com/107/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bipolgraz.wordpress.com/107/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bipolgraz.wordpress.com/107/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bipolgraz.wordpress.com&amp;blog=9897583&amp;post=107&amp;subd=bipolgraz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>zuhören, denken, reden&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:41:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bipolgraz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bologna]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;wär&#8217; mal a idee rektorenchef hans sünkel und ÖH vorsitzende sigrid maurer sind sich einig: die umsetzung des bologna prozesses in österreich geht meilenweit and en eigentlichen überlegungen vorbei, was katastrophale auswirkungen nach sich ziehen wird. zum einen sind die erwartungshaltungen an absolvetInnen nach dreijähriger ausbildung von seiten der wirtschaft schlicht zu hoch, zum anderen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bipolgraz.wordpress.com&amp;blog=9897583&amp;post=98&amp;subd=bipolgraz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align:right;">&#8230;wär&#8217; mal a idee</h3>
<p style="text-align:justify;">rektorenchef hans sünkel und ÖH vorsitzende sigrid maurer sind sich einig: die umsetzung des bologna prozesses in österreich geht meilenweit and en eigentlichen überlegungen vorbei, was katastrophale auswirkungen nach sich ziehen wird. zum einen sind die erwartungshaltungen an absolvetInnen nach dreijähriger ausbildung von seiten der wirtschaft schlicht zu hoch, zum anderen liegt die schuld natürlich maßgeblich beim wissenschaftsministerium. dieses setzte alles daran umsetzung des bolognaprozesses möglichst schnell und auch gleich noch kostengünstig durchzusetzen.</p>
<p style="text-align:justify;">im hochschuldialog soll klarheit geschaffen und lösungen geboten werden. AAABER: während sich die studierenden ernsthaft mit dem thema auseinandersetzen (ja, da wird nämlich nicht nur auf biegen und brechen drauf  los protestiert, wie oft behauptet. da steckt etwas dahinter) und nicht müde werden konstruktive vorschläge einzubringen, lässt die partizipation von seiten des ministeriums zu wünschen übrig. nicht nur, dass ministerin karl im selben atemzug von begrüßenswerten  zugangsbeschränkungen und konstruktiver arbeit im hochschuldialog spricht, nein, bei der ministerInnenkonferenz bekundete sie gegenüber den medien auch noch, sie könne &#8222;gut mit ihrem budget leben&#8220;, weil eh geringere einschnitte als erwartet im budgetrahmen vorgesehen sind.</p>
<p style="text-align:justify;">da hat wohl jemand in den letzten wochen so gar  nicht zugehört, was die dialogparterInnen so zu sagen haben.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bipolgraz.wordpress.com/98/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bipolgraz.wordpress.com/98/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bipolgraz.wordpress.com/98/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bipolgraz.wordpress.com/98/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bipolgraz.wordpress.com/98/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bipolgraz.wordpress.com/98/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bipolgraz.wordpress.com/98/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bipolgraz.wordpress.com/98/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bipolgraz.wordpress.com/98/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bipolgraz.wordpress.com/98/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bipolgraz.wordpress.com/98/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bipolgraz.wordpress.com/98/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bipolgraz.wordpress.com/98/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bipolgraz.wordpress.com/98/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bipolgraz.wordpress.com&amp;blog=9897583&amp;post=98&amp;subd=bipolgraz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>BOLOGNA BURNS!!!</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 11:53:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bipolgraz</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖH]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsproteste]]></category>
		<category><![CDATA[Bologna]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir fahren gemeinsam zur Demo anlässlich des 10-Jahre-Bologna-Jubiläums! ANMELDUNG: bologna.busgraz@gmail.com ABFAHRT aus Graz: Donnerstag. 11. März, 11:30 Uhr, Treffpunkt ist vor dem Hauptgebäude der KFU RÜCKFAHRT aus Wien: gleicher Tag, 22:00 Uhr, Westbahnhof KOSTEN: GRATIS aber nicht umsonst! (Für alle die am Freitag, Samstag oder Sonntag mit dem Zug retour fahren, werden die Kosten der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bipolgraz.wordpress.com&amp;blog=9897583&amp;post=89&amp;subd=bipolgraz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:justify;">
<h3><a name="dataset935">Wir fahren gemeinsam zur Demo </a></h3>
<div>anlässlich des 10-Jahre-Bologna-Jubiläums!</div>
<p>ANMELDUNG: <a href="mailto:bologna.busgraz@gmail.com" target="_blank">bologna.busgraz@gmail.com</a></p>
<p>ABFAHRT aus Graz: Donnerstag. 11. März, 11:30 Uhr, Treffpunkt ist vor dem Hauptgebäude der KFU</p>
<p>RÜCKFAHRT aus Wien: gleicher Tag, 22:00 Uhr, Westbahnhof</p>
<p>KOSTEN: GRATIS aber nicht umsonst!</p>
<p>(Für alle die am Freitag, Samstag oder Sonntag mit dem Zug retour fahren, werden die Kosten der Zugtickets von der ÖH  - BV refundiert. Dazu bitte das Formular zur Rückerstattung von Reisekosten ausfüllen &#8211; erhältlich <a href="http://oehweb.uni-graz.at/de/deine_oeh/referate/finanzreferat/" target="_self">hier</a> bei den formularen des Finanzreferates &#8211; und mit beigelegter Zugkarte und Teilnahmebestätigung, die du nach der Ankunft in Wien erhältst, im Sekretariat abgeben)</p>
<p><strong>Viele sind  der Meinung, dass es nichts zu feiern gibt, denn der Bologna-Prozess und mit ihm die sog. EU-Lissabon-Strategie haben eine katastrophale Hochschulreform auf den Weg gebracht: Materielle Not, Zwei-Klassenstudium, Entdemokratisierung der Hochschulen, Verschärfung der sozialen Selektion und vollgestopfte Studienpläne.</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>Einer der Höhepunkte der Protestaktionen wird eine Demonstration am Donnerstag, 11. März 2010 sein. Motto: &#8222;Gemeinsam dem Bildungs- und Sozialabbau entgegentreten!&#8220;</p>
<p>Treffpunkt: Wien-Westbahnhof, 15 Uhr.<br />
<a href="http://www.bolognaburns.org/" target="_blank">http://www.bolognaburns.org</a></p>
<p>Auf die Demonstration folgt der Gegengipfel Bologna Burns, der von 12.03.-14.03 ein vielfältiges Kultur, Workshop und Diskurs Programm bietet.</p>
<p>Gratis Schlafplätze können unter <a href="http://bolognaburns.org/join-in/sleep" target="_blank">http://bolognaburns.org/join-in/sleep</a> gefunden werden.</p>
<p>Zusätzlich wird es ein großes Open Air unter dem Motto &#8222;Auditorium Maximum &#8211; Paint it black&#8220; am Wiener Heldenplatz mit vielen nationalen und internationalen Künstlern geben! Zu finden unter: <a href="http://www.auditoriummaximum.org/" target="_blank">http://www.auditoriummaximum.org/</a></p>
<p>Auf euer Mitkommen freuen sich die Befreier_innen der Grazer Unis und</p>
<h4><strong>EURE ÖH</strong></h4>
<p><strong><br />
</strong></p>
</div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bipolgraz.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bipolgraz.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bipolgraz.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bipolgraz.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bipolgraz.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bipolgraz.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bipolgraz.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bipolgraz.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bipolgraz.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bipolgraz.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bipolgraz.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bipolgraz.wordpress.com/89/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bipolgraz.wordpress.com/89/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bipolgraz.wordpress.com/89/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bipolgraz.wordpress.com&amp;blog=9897583&amp;post=89&amp;subd=bipolgraz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Gerechte Chancen für eine gleichgestellte Uni</title>
		<link>http://bipolgraz.wordpress.com/2009/11/21/gerechte-chancen-fur-eine-gleichgestellte-uni/</link>
		<comments>http://bipolgraz.wordpress.com/2009/11/21/gerechte-chancen-fur-eine-gleichgestellte-uni/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 12:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pressereferat der ÖH Uni Graz</dc:creator>
				<category><![CDATA[ÖH]]></category>
		<category><![CDATA[UG-Novelle]]></category>
		<category><![CDATA[Kommissionen]]></category>
		<category><![CDATA[Quotenregelung]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellungnahme der Frauenreferentin zur Quotenregelung in den Kollegialorganen der Universität Graz Quotenregelung, was ist das? Die Quotenregelung wird meist dann eingesetzt, wenn durch die freie Verteilung ein ungewolltes Ungleichgewicht entstanden ist. In diesem konkreten Fall geht es um die Frauenquote, oder noch konkreter um die 40% Frauenquote, die durch die UG Novelle 09, in den [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bipolgraz.wordpress.com&amp;blog=9897583&amp;post=25&amp;subd=bipolgraz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size:10pt;" lang="DE-AT">Stellungnahme der Frauenreferentin zur Quotenregelung in den Kollegialorganen der Universität Graz</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;" lang="DE-AT">Quotenregelung, was ist das? Die Quotenregelung wird meist dann eingesetzt, wenn durch die freie Verteilung ein ungewolltes Ungleichgewicht entstanden ist. In diesem konkreten Fall geht es um die Frauenquote<span id="more-25"></span>, oder noch konkreter um die 40% Frauenquote, die durch die UG Novelle 09, in den Kollegialorganen der Universitäten vorgeschrieben ist.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;" lang="DE-AT">Die wichtigsten Kollegialorgane sind der Senat, die Fakultätsgremien, die Curriculakommissionen und die Berufungs- bzw. Habilitationskommissionen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:.0001pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE-AT">Sollte diese 40% Frauenquote von den Kollegialorganen nicht eingehalten werden, kann der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen (AKGL) binnen vier Wochen Bedenken zur unrichtigen Zusammensetzung an die Schiedskommission anmelden, die dann über die Richtigkeit entscheidet. Entscheidet die Schiedskommission, dass das jeweilige Kollegialorgan unrichtig zusammengesetzt ist, muss es neu zusammengesetzt werden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:.0001pt;"><span style="font-size:10pt;" lang="DE-AT"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;" lang="DE-AT">Prinzipiell ist eine Quotenregelung eine gute Sache, da sie eine wirksame Methode ist, um Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern zu verringern oder gar aufzuheben. Qualifizierte Frauen, die sich für die Arbeit in dem jeweiligen Kollegialorgan interessieren, haben so viel mehr als früher, die Chance dort mitzuarbeiten. Außerdem ist die Arbeit in den Gremien und Kommissionen nicht nur reine Verwaltungsarbeit sondern hat auch viel mit Mitbestimmung zu tun. Also, umso mehr Frauen in den Kollegialorganen arbeiten, umso mehr können Frauen auch bei wichtigen Entscheidungen mitbestimmen. Das Problem in diesem Fall ist nur, dass es viel zu wenige Professorinnen gibt und, dass diverse Gremien/ Kommissionen oft die wenigen Professorinnen oder aber auch Studentinnen und Frauen aus dem Mittelbau rekrutieren, die sich dann aber weniger der Forschung etc. widmen können.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;" lang="DE-AT">Einerseits ist die 40% Frauenquote also eine Chance für Frauen aktiv auf universitäre Entscheidungsprozesse einzuwirken, anderseits muss man aufpassen, dass Frauen nicht in diese Kollegialorgane „gezwungen“ werden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;" lang="DE-AT">Eine mögliche Lösung wäre es auch, eine Quote bei Professuren einzuführen. Derzeit gibt es in Österreich ca. 17% Professorinnen. An der Uni Graz waren im Studienjahr 2008/09 von 135 ProfessorInnen 22 Frauen. Dabei waren 2006 bereits 42% der AkademikerInnen weiblich, an der Uni Graz haben im Studienjahr 2007/08 fast doppelt so viele Frauen wie Männer ihr Studium abgeschlossen. Also definitiv genug qualifizierte Frauen, die Professorinnen werden könnten, womit dann auch das Problem der Kollegialorgane gelöst wäre.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;" lang="DE-AT">Zum Schluss noch eines: Quotenregelungen dienen nicht dazu, qualifizierten Männern Chancen vorzuenthalten. Männer die bestens geeignet für eine bestimmte Stelle sind, werden diese auch weiterhin bekommen. Quotenregelungen sind dazu da, qualifizierten Frauen eine Chance zu geben, die sie ohne Quotenregelung, aufgrund diverser Machtstrukturen etc. nicht hätten. Angst vor der Quote, müssen demnach nur die Männer haben, die auf unverdiente Weise einen Posten bekommen hätten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:10pt;" lang="DE-AT">Natalie Ziermann studiert Psychologie und europäische Ethnologie</span></p>
<p class="MsoNormal">Der Artikel erscheint in der Libelle</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bipolgraz.wordpress.com/25/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bipolgraz.wordpress.com/25/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bipolgraz.wordpress.com/25/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bipolgraz.wordpress.com/25/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bipolgraz.wordpress.com/25/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bipolgraz.wordpress.com/25/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bipolgraz.wordpress.com/25/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bipolgraz.wordpress.com/25/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bipolgraz.wordpress.com/25/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bipolgraz.wordpress.com/25/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bipolgraz.wordpress.com/25/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bipolgraz.wordpress.com/25/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bipolgraz.wordpress.com/25/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bipolgraz.wordpress.com/25/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bipolgraz.wordpress.com&amp;blog=9897583&amp;post=25&amp;subd=bipolgraz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Wer zahlt die Krise? Steuergerechtigkeit jetzt!</title>
		<link>http://bipolgraz.wordpress.com/2009/11/20/wer-zahlt-die-krise-steuergerechtigkeit-jetzt/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 09:01:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pressereferat der ÖH Uni Graz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildungsproteste]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare & Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Universitäten sind chronisch unterfinanziert! Die Folge sind überfüllte Hörsäle, zu wenig ProfessorInnen und die Ökonomisierung der Bildung. Die Regierung sieht sich als Unschuldslamm: „es gibt halt kein Geld.“ Aber stimmt das denn? Gibt es wirklich kein Geld für die Universitäten? Vor über einem Jahr kollabierte die US – Investmentbank Lehman-Brothers und löste in Folge [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bipolgraz.wordpress.com&amp;blog=9897583&amp;post=41&amp;subd=bipolgraz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="line-height:150%;"><em>Die Universitäten sind chronisch unterfinanziert! Die Folge sind überfüllte Hörsäle, zu wenig ProfessorInnen und die Ökonomisierung der Bildung. Die Regierung sieht sich als Unschuldslamm: „es gibt halt kein Geld.“ Aber stimmt das denn? Gibt es wirklich kein Geld für die Universitäten?</em></p>
<p style="line-height:150%;"><em><span id="more-41"></span><br />
</em></p>
<p style="line-height:150%;">Vor über einem Jahr kollabierte die US – Investmentbank Lehman-Brothers und löste in Folge ihres Zusammenbruchs eine weltweite Wirtschafts- &amp; Finanzkrise aus. Pandemieartig breitete sich die Krise über den gesamten Globus aus und führte zunächst zu Verlusten und Insolvenzen bei Unternehmen der Finanzbranche und hinterließ seit Ende 2008 auch in der Realwirtschaft tiefe Spuren. Die von neoliberalen Gedankengut (mehr Privat – weniger Staat) geprägten Wirtschaftsordnungen mussten ironischerweise durch massive Staatsinterventionen gerettet werden. Auch in Österreich nahm man Milliarden in die Hand und schnürte Banken- und Konjunkturbelebungspakete um das Schlimmste zu verhindern.</p>
<p style="line-height:150%;">Aber wer soll das künftig alles finanzieren ohne Einsparungen am falschen Fleck vorzunehmen? Und wie schafft man es unsere Pensionen zu sichern und die Krankenkassen zu entlasten, ohne den Faktor Arbeit noch stärker zu belasten? Oder aber woher nimmt man Geld um unsere Universitäten auszufinanzieren und das Bildungsbudget auf einen adäquaten Level zu bringen? Im Staatshaushalt fehlt Geld an allen Ecken und Enden! Nicht nur wegen der Wirtschaftskrise werden neue Steuern benötigt.</p>
<p style="line-height:150%;">Eine Antwort auf die oben aufgeworfenen Fragen könnte eine neue Vermögenssteuer sein, die diesen Namen auch wirklich verdient. Das Streben von Großunternehmen und Bankern nach noch mehr Gewinn und noch höheren Renditen hat die größte Wirtschaftskrise seit 1945 ausgelöst. Jene, die das Desaster verursacht haben, sollen auch dafür die Zeche bezahlen, nicht ArbeitnehmerInnen und sozial Schwache, die durch die Krise ihren Arbeitsplatz verloren haben oder in Kurzarbeit geschickt wurden und jetzt vor ernstzunehmenden existenziellen Problemen stehen. Die Löcher, die durch die Krise ins öffentliche Budget gerissen wurden, müssen in den nächsten Jahren wieder gestopft werden – Budgetsanierung lautet das Gebot der Stunde. Vermögende und einkommensstärkere Menschen müssen jetzt einen viel höheren Solidaritätsbeitrag leisten. In einer solidarischen Gesellschaft, müssen Menschen die mehr haben, auch mehr geben und umgekehrt jenen, die fast nichts haben, muss man helfen und entlasten. Dies ist nur in einer Gesellschaft möglich, in der man Rücksicht aufeinander nimmt und sich als mündiger rational denkender Mensch auch Gedanken über soziale Missstände macht. Weg vom egoistischen Profitdenken – hin zu einer Solidargesellschaft.</p>
<p style="line-height:150%;">Im österreichischen Steuersystem besteht eine echte Schieflage: Das Steueraufkommen kommt zum überwiegenden Teil aus Massensteuern (Lohn- und Mehrwertsteuer), zu einem geringen Teil, auch im internationalen Vergleich, aus Gewinnsteuern und zu einem verschwindend geringen Anteil aus vermögensbezogenen Steuern. Genau dort muss man ansetzen um für mehr Gerechtigkeit im österreichischen Steuersystem zu sorgen. Das Missverhältnis zwischen Steuern auf Arbeit und Steuern auf Vermögen muss ein Ende mit vermögensbezogenen Steuern gesetzt werden.</p>
<p style="line-height:150%;">Wie kann eine solche Vermögenssteuer konkret ausgestaltet sein? Es gibt bereits viele Konzepte für eine progressive Vermögenssteuer. Exemplarisch ist der Vorschlag der GPA-djp, nach der ein (Vermögens-)Freibetrag von 500.000 € bestehen soll, mit einem Eingangssteuersatz von etwa 0,25%, der sich schrittweise auf 1,5% bei 2.000.000 € Vermögen erhöht. Nach diesem Modell soll die Vermögenssteuer nur für Privatpersonen und eigennützige Privatstiftungen, aber nicht für Unternehmen, gelten. Wichtig ist des Weiteren, dass die Steuer auf keinen Fall einfache HäuselbauerInnen belastet. Auch der Mittelstand soll, entgegen aller Behauptungen konservativer Parteien, nicht zur Kassa gebeten werden. Um zu illustrieren, dass eine Vermögenssteuer wohl kaum den Mittelstand treffen kann, muss man sich die Vermögensverteilung in Österreich ansehen: Die Reichsten (= oberstes 1% der Gesamtbevölkerung) in unserem Land besitzen ~1/3 vom österreichischen Gesamtvermögen (Geldvermögen, Immobilien, Beteiligungen), die Reichen (= oberen 2-10% der Gesamtbevölkerung) verfügen über ebenfalls ~1/3 und der Großteil der Bevölkerung (= 90% der Gesamtbevölkerung) teilen sich das letzte Drittel. Mit anderen Worten gehören den reichsten 10% der ÖsterreicherInnen über 2/3 des Gesamtvermögens. Wer da bei der Vermögenssteuer von einer Mittelstandssteuer spricht, hat eine eigenartige Definition von Mittelstand oder sehr viel Sinn für Humor.</p>
<p style="line-height:150%;">Natürlich reicht eine entsprechende Vermögenssteuer nicht aus um alle Finanzlöcher der Wirtschaftkrise zu stopfen und gleichzeitig den Sozialstaat nachhaltig zu sichern. Aber eine solche Steuer trägt essentiell zur Konsolidierung des Budgets bei und sorgt dafür, dass überwiegend jene zur Kassa gebeten werden, die die Krise mitverursacht haben. Außerdem schafft eine vernünftige Vermögensbesteuerung nach der Krise Raum für die Senkung anderer Steuern und der Faktor Arbeit kann entlastet werden.</p>
<p style="line-height:150%;">Um zu verhindern, dass Arme immer ärmer und Reiche immer reicher werden, bedarf es aber nicht nur einer neuen Vermögenssteuer. Damit das Ziel von mehr Steuergerechtigkeit erreichen werden kann, muss man weitreichendere Maßnahmen setzen. So benötigt man begleitend zusätzliche vermögensbezogene Steuern, wie etwa eine europaweite Finanztransaktionssteuer. Die weltweiten Steueroasen müssen trocken gelegt werden. Gewinne müssen fair besteuert und Schlupflöcher zur Gewinnverschiebung müssen gestopft werden. Die Erbschafts- und Schenkungssteuer in Österreich muss reformiert werden. Deren Abschaffung entlastet vor allem eine Hand voll wohlhabender Menschen. Eine entsprechend gerecht ausgestaltete Erbschaftssteuer kann einen entscheidenden Beitrag für mehr Steuergerechtigkeit leisten. Dazu braucht man einen adäquaten Steuerfreibetrag um kleine und mittlere Erbschaften nicht zu belasten und eine realistische Bewertungsgrundlage für den landwirtschaftlichen Bereich, um die kleinbäuerlichen Betriebe abzusichern.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">Eine angemessene Vermögenssteuer flankiert mit vermögensbezogenen steuerlichen Maßnahmen ist ein geeignetes Instrument um den Reichtum in Österreich gerecht zu verteilen. Es wird Zeit die Schere zwischen Arm und Reich zu schließen!</p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:&amp;" lang="DE-AT">Patrick Mesgec &#8211; Vorsitzender VSStÖ Graz</span></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:&amp;" lang="DE-AT">Der Artikel erscheint in der Libelle<br />
</span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bipolgraz.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bipolgraz.wordpress.com/41/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bipolgraz.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bipolgraz.wordpress.com/41/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bipolgraz.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bipolgraz.wordpress.com/41/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bipolgraz.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bipolgraz.wordpress.com/41/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bipolgraz.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bipolgraz.wordpress.com/41/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bipolgraz.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bipolgraz.wordpress.com/41/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bipolgraz.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bipolgraz.wordpress.com/41/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bipolgraz.wordpress.com&amp;blog=9897583&amp;post=41&amp;subd=bipolgraz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Definier’ mal Bildungsökonomisierung</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 19:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pressereferat der ÖH Uni Graz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildungsproteste]]></category>
		<category><![CDATA[UG-Novelle]]></category>
		<category><![CDATA[Ökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Proteste]]></category>

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		<description><![CDATA[Was meint ein Begriff, der nunmehr seit Wochen durch die Medien geistert und als Ursache für die stattfindenden Studierendenproteste benannt wird? „Bildungsökonomisierung“ verdeutlicht als Schlagwort den Umbau der Universitäten zu Unternehmen, sodass aus „StudentIn“ einE KonsumentIn von Wissen wird. Wissen wird heute „produziert“ und existiert nicht mehr als Selbstzweck, unterliegt somit wirtschaftlichen Zweckmäßigkeiten. Bemerkbar macht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bipolgraz.wordpress.com&amp;blog=9897583&amp;post=18&amp;subd=bipolgraz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was meint ein Begriff, der nunmehr seit Wochen durch die Medien geistert und als Ursache für die stattfindenden Studierendenproteste benannt wird? „Bildungsökonomisierung“ verdeutlicht als Schlagwort den Umbau der Universitäten zu Unternehmen, sodass aus „StudentIn“ einE KonsumentIn von Wissen wird.</strong></p>
<p><strong><span id="more-18"></span><br />
</strong></p>
<p>Wissen wird heute „produziert“ und existiert nicht mehr als Selbstzweck, unterliegt somit wirtschaftlichen Zweckmäßigkeiten. Bemerkbar macht sich dies durch den steigenden Einfluss der Privatwirtschaft, etwa über den Universitätsrat, und die knappen Geldmittel für Disziplinen, welche nur schwer ökonomisch verwertbar erscheinen. Diese vermeintlich unnütze Forschung wird durch die Nicht-Nachbesetzung von Professuren ausgehungert. Die Berechtigung ihrer Existenz im akademischen Kanon wird durch die Bezeichnung „Orchideenfach“ ramponiert und so hängt, als ständiges Damoklesschwert, die Drohung der Abschaffung oder zumindest Zusammenlegung mit anderen „Orchideenfächern“ in der Luft. Dieser Rechtfertigungsdruck „ökonomisch wertvoll zu sein“ führt in der Folge zu sonderbaren Reaktionen, so werden Studierende der Geisteswissenschaften darüber informiert, welche Karrieremöglichkeiten sie später einmal haben, wie sie ihr Studium ökonomisch sinnvoll nutzen können und warum eine spätere Tätigkeit im Tourismus und im Museumsbereich für KulturwissenschaftlerInnen erstrebenswert sei. Es geht nicht mehr um das Stellen von Fragen und ums Begreifen von Sachverhalten, sondern was mit dieser „Ausbildung“ beruflich gemacht werden kann. Die Vorstellung, ein Studium allein aufgrund von Interesse und Neugier bzw. seiner/ihrer Selbstwillen zu machen, ohne an die Bedürfnisse des Marktes zu denken, erscheint aus dem Blickwinkel ökonomischer Nützlichkeit völlig unverständlich.</p>
<h3>Die Erfindung des <em>Homo Oeconomicus</em></h3>
<p>Bildungsökonomisierung meint jedoch mehr, spricht sie doch ein gesamtgesellschaftliches Phänomen an: die Ökonomisierung sämtlicher Lebensbereiche. Ausgangspunkt waren die Wirtschaftswissenschaften selbst, die durch ihre Autorität und scheinbar treffsicheren ökonomischen Theoriemodelle den „Homo Oeconomicus“ erschaffen haben. Friedman und Hayek heißen die Propheten, als Neoklassik bezeichnet mensch die auf sie zurückgehenden ökonomischen Theorien, die ab den 1970er Jahren die Politik in den führenden westlichen Industrieländern prägte. Der Wahrheits- und Absolutheitsanspruch war dabei so stark, dass es den ApologetInnen gelang ein neues Menschenbild zu entwerfen: Das Kosten und Nutzen kalkulierende Subjekt. Als Antriebskraft menschlichen Handelns wird der „Eigennutz“ gesehen, woraus alle weiteren Schlussfolgerungen abgeleitet werden. Der/die Einzelne steht in Konkurrenz zu allen anderen und durch gegenseitigen Tausch werden Bedürfnisse befriedigt. Der nutzenmaximierende Mensch wird dabei zum „auf sich selbst reduzierten Subjekt“, die sozialen Beziehungen werden dabei zu Tauschverhältnissen umdefiniert. Mensch investiert in sein „Humankapital“, um seine Ausgangsposition im allgegenwärtigen Konkurrenzkampf zu verbessern.</p>
<h3>Die Umformung der Gesellschaft durch den Neoliberalismus</h3>
<p>Dieses ökonomische Verhaltensmodell beansprucht in allen gesellschaftlichen Bereichen Gültigkeit zu besitzen. Das Ökonomische bleibt somit nicht auf den Marktbereich begrenzt und wird so zu einem gesellschaftlichen Verhaltensmodell, da Knappheit und Wahlfreiheit bzw. -möglichkeit überall herrschen würden. Diese Logik ökonomischer Optimierungs- und Nutzenmaximierung gilt also nun in allen Bereichen menschlichen Lebens, privat wie öffentlich. Staatliche Eingriffe, Regulation oder Umverteilung werden dabei als störend empfunden. Es gilt die Devise: „Mehr Privat – Weniger Staat“. Dieser „Rückzug des Staates“ wird besonders in der Gesundheits-, Sozial- und Bildungspolitik deutlich, während in anderen Bereichen, vor allem das staatliche Gewaltmonopol betreffend, repressive Law-and-Order Politik betrieben wird. Damit soll dem Sicherheitsbedürfnis der verunsicherten BürgerInnen Rechnung getragen werden, dessen Ursache im zur Risikogesellschaft neoliberal umgebauten Staate zu liegen scheint. Die Auswirkungen dieser Politik sind Sündenbockdenken mit gleichzeitiger Ausgrenzung von stigmatisierten Randgruppen, Ordnungswahn, Überwachung und Sozialdisziplinierung.</p>
<p>Universitäre Bildung kann bewusstseinsbildend und die Grundlage für eine Gegenbewegung sein, denn sie befähigt zum kritischen und emanzipatorischen Denken und Handeln. Selbstbestimmt handelnde und kritisch-reflektierende Menschen können die als Naturgesetze getarnten Logiken des Marktes entlarven. Die Studierendenproteste sind das beste Beispiel dafür…</p>
<p>David Kriebernegg studiert Geschichte, Kulturanthropologie und Philososphie</p>
<p>Der Artikel erscheint in der Libelle</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Bildung fängt schon viel früher an</title>
		<link>http://bipolgraz.wordpress.com/2009/11/19/bildung-fangt-schon-viel-fruher-an/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 14:32:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pressereferat der ÖH Uni Graz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung & Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsproteste]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Das österreichische Bildungssystem schwächelt nicht nur an den Universitäten, auch Schulen sind vom Bildungsabbau betroffen. Noch immer spürt man die Auswirkungen der Politik Elisabeth Gehrers. Das momentane Schulsystem verschlingt Millionen, die jedoch irgendwo am Weg durch die typisch österreichische Bürokratielandschaft verloren gehen – in den Klassenzimmern merkt man jedenfalls nichts davon. Es mangelt an allen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bipolgraz.wordpress.com&amp;blog=9897583&amp;post=38&amp;subd=bipolgraz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das österreichische Bildungssystem schwächelt nicht nur an den Universitäten, auch Schulen sind vom Bildungsabbau betroffen. Noch immer spürt man die Auswirkungen der Politik Elisabeth Gehrers. Das momentane Schulsystem verschlingt Millionen, die jedoch irgendwo am Weg durch die typisch österreichische Bürokratielandschaft verloren gehen – in den Klassenzimmern merkt man jedenfalls nichts davon.</em></p>
<p><span id="more-38"></span></p>
<p>Es mangelt an allen Ecken und Enden: nicht nur sind manche Schulen von Einrichtung und Ausstattung her noch am Stand der Neunziger sondern es mangelt auch oft an innovativen Lehrmethoden, welche von stupiden Lehrplanänderungen oftmals völlig verhindert werden.</p>
<p>Dementsprechend sieht es dann so aus: in der 5. Klasse AHS hat man bereits in Geographie über Geologie gelernt – in der 6. Klasse findet sich dieses Thema plötzlich am Lehrplan für Biologie wieder.</p>
<p>Selten werden Lehrerpläne um sinnvolle Neuerungen ergänzt und andere, nicht mehr zeitgemäße Inhalte, dafür gestrichen. Eher spielt es sich so ab, dass Veraltetes bleibt, während versucht wird immer mehr dazu zu stecken.</p>
<p>Aber nicht nur Bürokratie ist ein Problem im österreichischen Schulsystem: das System an sich ist veraltet. Es ist schlicht und einfach nicht mehr zeitgemäß, die Schule vor acht Uhr morgens zu beginnen und eine Schulstunde 50 Minuten dauern zu lassen (dies stammt noch aus der Zeit Maria Theresias!).</p>
<p>Hier gab es endlich einen progressiven Vorschlag von der momentanen Bildungsministerin Schmied: die Ganztagsschule. Doch was in vielen (nordischen) Ländern schon längst sehr gut funktioniert, wird wie so oft in Österreich blockiert (das kennt man ja auch von den Universitäten).</p>
<p>„Blockiert?“, mögen jetzt manche denken, „Die ÖVP stimmt doch zu!“.</p>
<p>Das stimmt nur bedingt. Im Vergleich zu einer richtigen Ganztagsschule ist das, von der ÖVP angestrebte, Modell eher eine Art Hort für Jugendliche &#8211; Lehrmethoden würden sich so nicht ändern.</p>
<p>Aber wie sieht dann ein progressives Ganztagsschulsystem aus?</p>
<p>Erstens die Schule fängt nicht dann an, wenn die Jugendlichen noch nicht einmal wach sind. Neun Uhr reicht demnach völlig.</p>
<p>Zweitens die Lehrmethoden müssen sich ändern. Teamteaching (zwei Lehrpersonen pro Klasse), projekt- sowie praxisbezogene Arbeitsgruppen zur Förderung der selbstständigen Arbeit und ein Modulsystem, das es jeder/jedem erlaubt, sich auf bestimmte Dinge zu spezialisieren, sind nötig.</p>
<p>Drittens die Schülerinnen und Schüler müssen sich in der Schule wohl fühlen. Diese muss Platz zum Lernen bieten, aber auch die Möglichkeit, sich einfach mit einem Kaffee in eine Ecke zu setzen und zu entspannen. Die Schule muss zum Lebensraum werden, in dem sich Schülerinnen und Schüler gerne aufhalten.</p>
<p>Auch wenn es bis dorthin noch ein langer steiniger Weg ist, wir kämpfen weiter…</p>
<p>Klemens Wieringer, 18, Geschichte und Germanistik, ehemaliges Mitglied der LandesschülerInnenvertretung Stmk</p>
<p>Der Artikel erscheint in der Libelle</p>
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		<item>
		<title>Die Wahl des Bildungswesens – Wie sich Bildung entwickelt hat</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 13:22:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pressereferat der ÖH Uni Graz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung & Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsexpansion]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialstruktur]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Entwicklung der Bildungsströme lässt sich durch zwei Komponenten erklären: die demographische und die soziale. Doch welchen Einfluss hat die soziale Komponente heute noch? Gibt es gleiche Bildungschancen für alle? Die Entwicklung der SchülerInnen- und Studierendenzahlen Im Volksschulalter hängen die SchülerInnenzahlen vor allem von der demographischen Entwicklung ab, seit der Jahrtausendwende sinken diese Zahlen kontinuierlich, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bipolgraz.wordpress.com&amp;blog=9897583&amp;post=33&amp;subd=bipolgraz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;">Die Entwicklung der Bildungsströme lässt sich durch zwei Komponenten erklären: die demographische und die soziale. Doch welchen Einfluss hat die soziale Komponente heute noch? Gibt es gleiche Bildungschancen für alle?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;"> <span id="more-33"></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:10pt;">Die Entwicklung der SchülerInnen- und Studierendenzahlen</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;">Im Volksschulalter hängen die SchülerInnenzahlen vor allem von der demographischen Entwicklung ab, seit der Jahrtausendwende sinken diese Zahlen kontinuierlich, da die Geburtenrate in Österreich sinkt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;">Mitte der Achtziger gab es in Österreich noch etwa 300.000 HauptschülerInnen, heute sind es zirka 250.000. Der prozentuelle Anteil an HauptschülerInnen sank in den letzten acht Jahren um etwa 4 Prozent, umgekehrt stieg der Anteil an SchülerInnen der AHS-Unterstufe um genau diese Prozentzahl. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;">Seit Mitte der Achtziger hat der Anteil an BerufsschülerInnen stark abgenommen, er stagniert heute um 30 Prozent, womit die duale Ausbildung und die BHS (ebensfalls 30 Prozent) den dominantesten Zweig nach der Sekundarstufe I darstellen. Der Anteil der AHS-OberstufenschülerInnen liegt bei etwa 19 Prozent, etwa 5 Prozent besuchen die Poltechnische Schule. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;">Die Anzahl der StudentInnen an österreichischen Universitäten steigt kontinuierlich: gab es Mitte der Achtziger noch um die 170.000 ordentliche Studierende, waren es im Wintersemester 2008/2009 um etwa 224.000.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;">Nun stiegen die SchülerInnenzahlen in höheren Schulen und die Studierendenzahlen immer weiter &#8211; kann man aber davon sprechen, dass der soziale Hintergrund bei der Schulbildung keine Rolle mehr spielt? Nein, denn folgende Punkte üben immer noch starken Einfluss auf den Grad der Bildung aus.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:10pt;">Soziale Herkunft</span></strong><span style="font-size:10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;">Nur zehn Prozent der Kinder, deren Eltern nur die Pflichtschule abgeschlossen haben, besuchen eine AHS-Unterstufe. 60 Prozent der Kinder, deren Eltern Matura haben und 80 Prozent der Kinder von AkademikerInnen besuchen nach der Volksschule eine AHS-Unterstufe.Ein Viertel der Kinder aus unteren Bildungsschichten besuchen eine BHS oder AHS-Oberstufe, jedoch tun dies fast 70 Prozent der Kinder, deren Eltern zumindest eine Matura haben. Ebenso gilt: je höher die berufliche Position der Eltern, desto eher besucht das Kind die AHS-Oberstufe oder eine BHS. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;">Auch werden in den unteren sozialen Schichten die erwarteten Bildungskosten meist höher, die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Abschlusses geringer und das zukünftige Einkommen und Prestige niedriger eingeschätzt. Dies führt dazu, dass seltener höherwertige Bildungsgänge gewählt werden.<strong> </strong></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:10pt;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:10pt;">Regionale Herkunft</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;">Der Trend weg von der Hauptschule hin zur AHS lässt sich nicht nur durch die demographische Komponente erklären, soziale Einflüsse wirken hier stark ein: Heute besteht zwar eine hohe Standortdichte im höheren Schulwesen, regionale Ungleichheiten wurden jedoch noch nicht vollständig aufgehoben, da die Wahl zwischen Hauptschule und AHS-Unterstufe noch immer häufig von der räumliche Verteilung der Schulen abhängt. Im ländlichen Bereich gibt es weit mehr Hauptschulen als Allgemeinbildende höhere Schulen. Der Trend hin zur AHS gilt somit hauptsächlich für Städte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:10pt;">Ungleichheiten nach Geschlecht</span></strong><span style="font-size:10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;">Die vertikalen Geschlechterungleichheiten haben sich in den letzten Jahren umgedreht: heute besuchen mehr Mädchen weiterführende Schulen. Der Anteil an weiblichen Studierenden liegt bei zirka 52 Prozent. Horizontale Ungleichheiten bestehen nach wie vor so zum Beispiel der geringe Anteil an Schülerinnen und Studentinnen in technischen Schulen und Studienrichtungen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="font-size:10pt;">Ungleichheiten durch Migrationshintergrund</span></strong><span style="font-size:10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;">Generell kann man sagen, dass Kinder mit Migrationshintergrund in Schulformen mit niedrigerem Abschluss stärker repräsentiert sind als in jenen mit höherem Abschluss. SchülerInnen mit Migrationshintergrund besuchen in Österreich dann eher eine AHS oder BHS, wenn sie Mädchen sind, in einer Großstadt leben und aus höheren Bildungs- und Berufsschichten kommen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;">Diese sozialen Komponenten zeigen, dass eine vollkommene Chancengleichheit im Bildungsbereich nicht gegeben ist. Johann Bacher vom Institut für Soziologie an der JKU Linz schlägt unter anderem folgende Maßnahmen vor, um die Chancengleichheit im Bildungssystem zu erreichen:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;">Die Ganztagsschule würde zur Reduzierung der Einflüsse durch den kulturellen Hintergrund und der Wohnverhältnisse führen.Spätere Bildungsentscheidungen, die etwa im Konzept der Gesamtschule vorgesehen sind, würden den sekundären Schichtungseffekt reduzieren. Ebenso sollten nach Bacher mehr Investitionen in baulicher und personeller Hinsicht getätigt werden. Aber das versteht sich ohnehin von selbst.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
Christiane Mörth ist stellvertrende Vorsitzende der ÖH Uni Graz</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Dieser Artikel erscheint in der Libelle</p>
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		<title>„es scheint als sei der link falsch&#8230;“</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 13:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pressereferat der ÖH Uni Graz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen & Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsproteste]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[generation 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Revolution über Facebook und Co! Die Rolle neuer Kommunikationsmedien bei Protesten. „Sinnlos was dieses linke Pack da aufführt wieder mal&#8230;“ meint Markus S., als die Presse Bilder von der Besetzung veröffentlichte in einem Kommentar im Facebook (FB), der zu diesen Bildern führte. In die Libelle führt ihn das Detail, dass er den ersten Pinnwandkommentar [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bipolgraz.wordpress.com&amp;blog=9897583&amp;post=58&amp;subd=bipolgraz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Revolution über Facebook und Co! Die Rolle neuer Kommunikationsmedien bei Protesten.</strong></p>
<p>„Sinnlos was dieses linke Pack da aufführt wieder mal&#8230;“ meint Markus S., als die Presse Bilder von der Besetzung veröffentlichte in einem Kommentar im Facebook (FB), der zu diesen Bildern führte. In die Libelle führt ihn das Detail, dass er den ersten Pinnwandkommentar in der FB-Gruppe „Studieren statt Blockieren“ geschrieben hat. Er war ganz am Anfang dabei, als sich die Gegenbewegung zu formen begann. <span id="more-58"></span>Das war dem ersten Kommentar zufolge am 23.10., also einen Tag nach dem Beginn der Besetzung im Audimax. Einige Tage vorher, am 20.10. wurde eine Meldung online gestellt, dass die Akademie der Bildenden Künste besetzt sei. Der erste Beitrag in der Gruppe „Malen nach Zahlen“ ist jedoch am 17.10. zu finden: „es scheint als sei der link falsch&#8230;“, von Klasse Matthias H. Wer sich die Mühe macht so weit in die Vergangenheit zu scrollen, bis man den Anfängen der Gruppe begegnet, wird zwei völlig unterschiedliche Stimmungslagen sehen und kann die Entwicklung live noch einmal mitverfolgen. Die Akademie-Studis haben in FB ihre Aktion vorangekündigt, die in der Gruppe „Studieren statt Blockieren“ haben bloß über die Schäden und Gegendemos nachgedacht. Mehrere Versuche die Besetzungen über eine Abstimmung zu beenden, sind gescheitert. Mittlerweile seien Darmstadt, Heidelberg, München, Münster, Potsdam, Tübingen und Marburg besetzt.</p>
<p>Diese Meldung habe ich von einer Aktualisierung der FB-Gruppe „Uni brennt – Klagenfurt“ (am 06.11) erfahren. Heute (18.11)  sind mehr als 50 Unis besetzt. Natürlich kann man/frau diese Information über andere Wege finden, doch damit soll gezeigt werden, wie schnell sich Informationen verbreiten und wo man/frau sie finden kann.  Keiner kann abschätzen, wie sich die Proteste entwickeln und ob sie sich zum Flächenbrand ausbreiten könnte.</p>
<p>Ist dies eine neue Generation von, vor dem Laptop sitzenden Studierenden, die „Generation 2.0“ oder „Google-Kinder“ genannt werden könnten? Die Generation wird aber auch pragmatisch oder als „Generation Praktikum“(wogegen sich auch ein Teil der Bewegung richtet) bezeichnet. Die Zeit (Nr. 36/09) bringt mit der Titelzeile „Vorischt Opposition: Internetrebellen, Nichtwähler, junge Aktivisten – sie sind für die Politik zu gewinnen, aber nicht für die Parteien“, die geistige Grundhaltung besser auf den Punkt. Wobei die Abhandlung dem Hintergrund und den gesellschaftlichen Vorbedingungen der Entstehung der Piratenpartei auf den Grund geht. Verstehen kann man/frau diese Bewegung aber nur, wenn die digitale Komponente dieses Protests als ein wesentlicher verstanden wird, ohne daraus eine Generation herbeizuschreiben. Einerseits  liegt das Durchschnittsalter der 300 Millionen UserInnen bei 33 Jahren: Tendenz steigend. Andererseits gibt es (noch) viele, die sich sozialen Netzwerken verweigern, sei es aufgrund mangelnder technischer Fertigkeiten oder aus ideologischen oder praktischen Gründen.</p>
<p><strong>Der Kokon in den unendlichen Weiten des Netzes</strong></p>
<p>Facebook als soziales Netzwerk ermöglicht es, dass semiprofessionelle NutzerInnen schnell und einfach eine (massentaugliche) Plattform schaffen können. Neue Medien bieten aber prinzipiell eine gute Möglichkeit für Protest und Gegenkultur, weil die gesellschaftlichen Konventionen noch nicht auf diese Medien übertragen sind bzw. die Regeln im Umgang mit diesen erst ausverhandelt werden müssen. Grenzüberschreitungen werden kaum noch geahndet. Die Diskussion wird über die Phrase des „rechtsfreien Raums Internet“ zusammengefasst.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt des Web 2.0 ist ihre Geschwindigkeit: „Angeblich sind es offiziell  nur 10.000 TeilnehmerInnen, weil die Polizei nicht mit mehr gerechnet hatte und daher stark unterrepräsentiert war. Würde die Polizei &#8216;zugeben&#8217; das es, sagen wir 20.000 oder 30.000 TeilnehmerInnen waren, müssten sie (intern) eingestehen, dass sie viel zu wenig Beamte vor Ort hatten. So lautet zumindest ein Gerücht.“ Hier zeigt sich eine Schwäche der dezentralen und „basisdemokratischen“ Internets, da diese Nachricht erst durch eine sichere Quelle verifiziert werden muss. In diesem Zusammenhang muss auf einen weiteren interessanten Punkt hingewiesen werden: Gerade weil das Internet alles nur Erdenkbare abdeckt und unendliche Weiten offen stehen. Die NutzerInnen suchen genau das heraus, was sie anspricht und sich in einem Kokon bewegen, aber den Rest ausblenden. Bei den Gruppen „Studieren statt Blockieren“ und „Die Uni brennt“ kann so etwas geschehen – die involvierten Personen werden immer wieder in ihrem Denken durch Gleichgesinnte in diesen Gruppen gestärkt und abweichende Meinungen werden nicht wahrgenommen oder schlecht geredet.</p>
<p>Ob nun die Studierenden dem falschen Link folgen, oder ob sie sich der Gefahren bewusst sind, ist schwer zu bewerten. Facebook ist jedoch nur ein technisches Hilfsmittel: Man/Frau kann es dazu verwenden, dass die Gesellschaft zu einer besseren wird oder ob das Gegenteil passiert. Fortschritt hängt nicht von der genutzten Technologie ab sondern wie die Menschen sie verwenden.</p>
<p>Manuel Weichinger studiert Soziologie</p>
<p>Dieser Artikel erscheint in der Libelle.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>„Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut!“</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 12:37:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pressereferat der ÖH Uni Graz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildungsproteste]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare & Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[UG-Novelle]]></category>
		<category><![CDATA[forderungen]]></category>
		<category><![CDATA[Mitbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[unibrennt]]></category>

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		<description><![CDATA[Erklärung zweier Protestierender: Warum diese Art des Protestes? Seit der Ratifizierung – in Form einer Nacht und Nebel Aktion – des UG 2002 wurde die Mitgestaltung und Mitsprache der Studierenden systematisch eingeschränkt. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die demokratisch gewählte Studierendenvertretung zwar vieles versucht, von Seiten der hohen Politik allerdings mehrfach ignoriert wurde. Der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bipolgraz.wordpress.com&amp;blog=9897583&amp;post=43&amp;subd=bipolgraz&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><strong>Erklärung zweier Protestierender:</strong></p>
<p class="MsoNormal">Warum diese Art des Protestes? Seit der Ratifizierung – in Form einer Nacht und Nebel Aktion – des UG 2002 wurde die Mitgestaltung und Mitsprache der Studierenden systematisch eingeschränkt.<span id="more-43"></span></p>
<p class="MsoNormal">Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die demokratisch gewählte Studierendenvertretung zwar vieles versucht, von Seiten der hohen Politik allerdings mehrfach ignoriert wurde. Der Handlungsspielraum der StudierendenvertreterInnen wurde damit derart minimiert, dass es derzeit keine andere Option mehr gibt um auf unsere Situation aufmerksam zu machen.</p>
<p class="MsoNormal">Da wir des Weiteren über keine Lobby verfügen, ist das Mittel der Besetzung die einzig verbliebene Möglichkeit die Bundesregierung soweit unter Druck zu setzen, sich zumindest mit den Problemen der Universitäten zu befassen.</p>
<p class="MsoNormal">Obwohl das Rektorat um ein Gegenlenken bemüht ist, widersprechen die neuen Entscheidungsstrukturen des UG 2002 jedweder Form eines Demokratieverständnisses – allen voran der Kompetenzbereich des Universitätsrats. Paradoxerweise ging mit der Einschränkung des Mitspracherechts, der Bündelung der Entscheidungsträger und der Einführung der Leistungsberichte ein enormer (kostenintensiver) Verwaltungsaufwand einher. Da sich wissenschaftliche Arbeit nur bedingt und unter schweren Einbußen in ein wirtschaftliches System zwängen lässt, ist die Situation für viele Lehrende und Studierende mittlerweile untragbar geworden. Die bisherigen Leistungsberichte treffen kurze plakative Aussagen, die einer tatsächlichen Evaluierung von Forschung und Lehre nicht gerecht werden.</p>
<p class="MsoNormal">Unsere Forderungen sind dementsprechend von nicht-budgetärer (Bsp.: Re-Demokratisierung) und budgetärer Natur, die sich sekundär an das Rektorat und primär an die für den tertiären Bildungszweig zuständigen Bundesministerien wenden. Unser Appell richtet sich vor allem an die seit Jahrzehnten im Hintergrund wirkenden SektionsleiterInnen in den Ministerien, die im Gegensatz zur Speerspitze weniger schnell austauschbar sind.</p>
<p class="MsoNormal">Zur Ausformulierung unserer Anliegen und zur Ausarbeitung von Lösungsansätzen agieren wir, die BefreierInnen, in überfraktionierten Arbeitsgruppen, die sich tagtäglich mit den unterschiedlichsten Themen (Bologna, Finanzierung, Gleichberechtigung etc.) auseinandersetzen.</p>
<p class="MsoNormal">Wenig förderlich in unserem friedlichen Schaffensprozess sind dabei nächtliche lautstarke Störungen, deren Inhalte in das NS-Verbotsgesetz fallen.</p>
<p class="MsoNormal">Ebenfalls missfällt uns, dass manche Außenstehende unseren Zustimmungsmodus ins Lächerliche ziehen. Da wir unsere Beifallsbekundung aus der Gebärdensprache entlehnt haben, wird durch das Mokieren die Gehörlosengemeinde klar diskriminiert.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Für das Entgegenkommen des Rektorats, des ZIDs und der Gebäudeverwaltung bedanken wir uns ebenso wie für die zahlreichen Solidaritätserklärungen, die auch in Form von Spenden und Verpflegung ihren Ausdruck finden, sowie für die respektvolle Zusammenarbeit mit den Reinigungs- und Sicherheitskräften.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Wir wehren uns gegen die Degradierung der Universitäten zu Ausbildungsunternehmen, die untereinander konkurrieren und die dem Prinzip der freien Bildung eine Absage erteilen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Bernhard Thonhofer und Bettina Kager</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Der Artikel erscheint der Libelle</p>
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