…wär’ mal a idee
rektorenchef hans sünkel und ÖH vorsitzende sigrid maurer sind sich einig: die umsetzung des bologna prozesses in österreich geht meilenweit and en eigentlichen überlegungen vorbei, was katastrophale auswirkungen nach sich ziehen wird. zum einen sind die erwartungshaltungen an absolvetInnen nach dreijähriger ausbildung von seiten der wirtschaft schlicht zu hoch, zum anderen liegt die schuld natürlich maßgeblich beim wissenschaftsministerium. dieses setzte alles daran umsetzung des bolognaprozesses möglichst schnell und auch gleich noch kostengünstig durchzusetzen.
im hochschuldialog soll klarheit geschaffen und lösungen geboten werden. AAABER: während sich die studierenden ernsthaft mit dem thema auseinandersetzen (ja, da wird nämlich nicht nur auf biegen und brechen drauf los protestiert, wie oft behauptet. da steckt etwas dahinter) und nicht müde werden konstruktive vorschläge einzubringen, lässt die partizipation von seiten des ministeriums zu wünschen übrig. nicht nur, dass ministerin karl im selben atemzug von begrüßenswerten zugangsbeschränkungen und konstruktiver arbeit im hochschuldialog spricht, nein, bei der ministerInnenkonferenz bekundete sie gegenüber den medien auch noch, sie könne “gut mit ihrem budget leben”, weil eh geringere einschnitte als erwartet im budgetrahmen vorgesehen sind.
da hat wohl jemand in den letzten wochen so gar nicht zugehört, was die dialogparterInnen so zu sagen haben.