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die 21 rektoren der öffentlichen unis ziehen sich aus dem hochschuldialog zurück. begründung: sie sehen keine lösungskompetenz.

der hochschuldialog wurde vom ehemaligen wissenschaftsminister johannes hahn als reaktion auf die studierendenprosteste im herbst einberufen.  zwar war die intention dahinter nur die prekäre lage ein wenig zu entschärfen- also die studierenen mittels vermeintlichen verhandlungen ruhig zu stellen-, aber der schuss ging nach hinten los. die protestbewegung der österreichischen studierenden ließ sich auf das angebot des dialoges ein und arbeitet bis heute konstruktiv an lösungs- und verbesserungsvorschlägen.  die jetzige ministerin karl nimmt den hochschuldialog bzw. die studierenen nicht immer so ernst wie es angebracht wäre und zeigt dies deutlich durch sager über zugangsbeschränkungen etc.  wenn jetzt auch noch die rektoren die verhandlungen niederlegen, wird die ohnehin sicht so große bedeutung des hochschuldialoges noch einmal geschmälert. sollte sich tatsächlich, wie von der uniko verlangt, eine kleine taskforce mit mehr entschiedungskompetenz der problematik annehmen, haben wir wieder dasselbe problem wie schon seit jahrzehnet. einige wenige entscheiden über alles. genau diese politik hat uns so weit gebracht! udn jetzt, wo wir endlich auf breiter basis diskutieren und berhandeln, bedeutet das einen massiven rückschritt. je mehr gruppen eingebunden werden, desto eher können lösungen, die für alle tragbar sind, ausgearbeitet werden…

dazu müssten aber alle diskutierenden konstruktiv mitarbeiten.

…wär’ mal a idee

rektorenchef hans sünkel und ÖH vorsitzende sigrid maurer sind sich einig: die umsetzung des bologna prozesses in österreich geht meilenweit and en eigentlichen überlegungen vorbei, was katastrophale auswirkungen nach sich ziehen wird. zum einen sind die erwartungshaltungen an absolvetInnen nach dreijähriger ausbildung von seiten der wirtschaft schlicht zu hoch, zum anderen liegt die schuld natürlich maßgeblich beim wissenschaftsministerium. dieses setzte alles daran umsetzung des bolognaprozesses möglichst schnell und auch gleich noch kostengünstig durchzusetzen.

im hochschuldialog soll klarheit geschaffen und lösungen geboten werden. AAABER: während sich die studierenden ernsthaft mit dem thema auseinandersetzen (ja, da wird nämlich nicht nur auf biegen und brechen drauf  los protestiert, wie oft behauptet. da steckt etwas dahinter) und nicht müde werden konstruktive vorschläge einzubringen, lässt die partizipation von seiten des ministeriums zu wünschen übrig. nicht nur, dass ministerin karl im selben atemzug von begrüßenswerten  zugangsbeschränkungen und konstruktiver arbeit im hochschuldialog spricht, nein, bei der ministerInnenkonferenz bekundete sie gegenüber den medien auch noch, sie könne “gut mit ihrem budget leben”, weil eh geringere einschnitte als erwartet im budgetrahmen vorgesehen sind.

da hat wohl jemand in den letzten wochen so gar  nicht zugehört, was die dialogparterInnen so zu sagen haben.

BOLOGNA BURNS!!!

Wir fahren gemeinsam zur Demo

anlässlich des 10-Jahre-Bologna-Jubiläums!

ANMELDUNG: bologna.busgraz@gmail.com

ABFAHRT aus Graz: Donnerstag. 11. März, 11:30 Uhr, Treffpunkt ist vor dem Hauptgebäude der KFU

RÜCKFAHRT aus Wien: gleicher Tag, 22:00 Uhr, Westbahnhof

KOSTEN: GRATIS aber nicht umsonst!

(Für alle die am Freitag, Samstag oder Sonntag mit dem Zug retour fahren, werden die Kosten der Zugtickets von der ÖH  - BV refundiert. Dazu bitte das Formular zur Rückerstattung von Reisekosten ausfüllen – erhältlich hier bei den formularen des Finanzreferates – und mit beigelegter Zugkarte und Teilnahmebestätigung, die du nach der Ankunft in Wien erhältst, im Sekretariat abgeben)

Viele sind  der Meinung, dass es nichts zu feiern gibt, denn der Bologna-Prozess und mit ihm die sog. EU-Lissabon-Strategie haben eine katastrophale Hochschulreform auf den Weg gebracht: Materielle Not, Zwei-Klassenstudium, Entdemokratisierung der Hochschulen, Verschärfung der sozialen Selektion und vollgestopfte Studienpläne.


Einer der Höhepunkte der Protestaktionen wird eine Demonstration am Donnerstag, 11. März 2010 sein. Motto: “Gemeinsam dem Bildungs- und Sozialabbau entgegentreten!”

Treffpunkt: Wien-Westbahnhof, 15 Uhr.
http://www.bolognaburns.org

Auf die Demonstration folgt der Gegengipfel Bologna Burns, der von 12.03.-14.03 ein vielfältiges Kultur, Workshop und Diskurs Programm bietet.

Gratis Schlafplätze können unter http://bolognaburns.org/join-in/sleep gefunden werden.

Zusätzlich wird es ein großes Open Air unter dem Motto “Auditorium Maximum – Paint it black” am Wiener Heldenplatz mit vielen nationalen und internationalen Künstlern geben! Zu finden unter: http://www.auditoriummaximum.org/

Auf euer Mitkommen freuen sich die Befreier_innen der Grazer Unis und

EURE ÖH


Stellungnahme der Frauenreferentin zur Quotenregelung in den Kollegialorganen der Universität Graz

Quotenregelung, was ist das? Die Quotenregelung wird meist dann eingesetzt, wenn durch die freie Verteilung ein ungewolltes Ungleichgewicht entstanden ist. In diesem konkreten Fall geht es um die Frauenquote Weiterlesen »

Die Universitäten sind chronisch unterfinanziert! Die Folge sind überfüllte Hörsäle, zu wenig ProfessorInnen und die Ökonomisierung der Bildung. Die Regierung sieht sich als Unschuldslamm: „es gibt halt kein Geld.“ Aber stimmt das denn? Gibt es wirklich kein Geld für die Universitäten?

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Was meint ein Begriff, der nunmehr seit Wochen durch die Medien geistert und als Ursache für die stattfindenden Studierendenproteste benannt wird? „Bildungsökonomisierung“ verdeutlicht als Schlagwort den Umbau der Universitäten zu Unternehmen, sodass aus „StudentIn“ einE KonsumentIn von Wissen wird.

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Das österreichische Bildungssystem schwächelt nicht nur an den Universitäten, auch Schulen sind vom Bildungsabbau betroffen. Noch immer spürt man die Auswirkungen der Politik Elisabeth Gehrers. Das momentane Schulsystem verschlingt Millionen, die jedoch irgendwo am Weg durch die typisch österreichische Bürokratielandschaft verloren gehen – in den Klassenzimmern merkt man jedenfalls nichts davon.

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