die 21 rektoren der öffentlichen unis ziehen sich aus dem hochschuldialog zurück. begründung: sie sehen keine lösungskompetenz.
der hochschuldialog wurde vom ehemaligen wissenschaftsminister johannes hahn als reaktion auf die studierendenprosteste im herbst einberufen. zwar war die intention dahinter nur die prekäre lage ein wenig zu entschärfen- also die studierenen mittels vermeintlichen verhandlungen ruhig zu stellen-, aber der schuss ging nach hinten los. die protestbewegung der österreichischen studierenden ließ sich auf das angebot des dialoges ein und arbeitet bis heute konstruktiv an lösungs- und verbesserungsvorschlägen. die jetzige ministerin karl nimmt den hochschuldialog bzw. die studierenen nicht immer so ernst wie es angebracht wäre und zeigt dies deutlich durch sager über zugangsbeschränkungen etc. wenn jetzt auch noch die rektoren die verhandlungen niederlegen, wird die ohnehin sicht so große bedeutung des hochschuldialoges noch einmal geschmälert. sollte sich tatsächlich, wie von der uniko verlangt, eine kleine taskforce mit mehr entschiedungskompetenz der problematik annehmen, haben wir wieder dasselbe problem wie schon seit jahrzehnet. einige wenige entscheiden über alles. genau diese politik hat uns so weit gebracht! udn jetzt, wo wir endlich auf breiter basis diskutieren und berhandeln, bedeutet das einen massiven rückschritt. je mehr gruppen eingebunden werden, desto eher können lösungen, die für alle tragbar sind, ausgearbeitet werden…
dazu müssten aber alle diskutierenden konstruktiv mitarbeiten.